Meine 8 Top Tipps für Oslo

Mittlerweile ist es schon über ein ganzes Jahr her, dass ich aus Oslo zurückgekommen bin. Vergessen habe ich die wunderbare Zeit jedoch au...

Mittlerweile ist es schon über ein ganzes Jahr her, dass ich aus Oslo zurückgekommen bin. Vergessen habe ich die wunderbare Zeit jedoch auf keinen Fall und ich vermisse die Stadt mit all ihren schönen Ecken immer wieder.
Deshalb habe ich euch heute meine Top 8 Tipps zusammengestellt, was man (meiner Meinung nach) auf jeden Fall machen oder gesehen haben sollte.
Je nach Jahreszeit kann es natürlich sein, dass manche Attraktionen nur eingeschränkt geöffnet sind, aber keine Sorge, auch im Winter gibt es viel zu entdecken... oder vielleicht gerade dann?

1. Grünerløkka
Mein erster Punkt ist sicherlich kein Geheimtipp mehr. Grünerløkka ist der hippe Stadtteil Oslos mit vielen süßen Cafés, netten Boutiquen und schönen kleinen Häusern. Meine liebsten Stores sind „mitt lille hjem“ im Markveien 56, das Café „Godt brød“ in der Thorvald Meyers gate 49 und die vielen Second-Hand-Läden im Viertel. Außerdem gibt es hier Filialen von Søstrene Grene, Granit und Fretex (bester Second-Hand-Shop) und sogar ein Acne-Outlet im Markveien 60.

2. Spaziergang entlang des Akerselva
Nicht weit entfernt von Grünerløkka liegt der Fluss Akerselva, der im Norden Oslos entspringt und in den Fjord mündet. Bei einem Spaziergang entlang des Wassers kommt man an vielen Wasserfällen und schönen Brücken vorbei. Das Gute daran: man kann an jedem beliebigen Punkt mit dem Spaziergang beginnen und es geht stets bergab. Besonders schön ist das relativ neue Stadtviertel Vulkan, das direkt am Fluss liegt. Dort sind auch die Mathallen (Vulkan 5) mit super vielen leckeren Essenständen, an denen leckeres Street-Food angeboten wird. Nicht weit davon liegt das Blå, eine Bar, die immer sonntags einen kleinen Kunsthandwerksmarkt veranstaltet (Brenneriveien 9).



3. Damstredet und Telthusbakken
Auf der anderen Seite des Flusses findet man einen direkten Kontrast zum modernen Viertel Vulkan: die zwei Straßen Damstredet und Telthusbakken. Die Häuser aus dem 19.Jahrhundert sind kunterbunt gestrichen und haben süße Vorgärten. Dort trifft man die ein oder andere Katze und es fühlt sich vielmehr an wie ein kleines Dorf inmitten der Großstadt.


4. Bygdøy
Nur eine 20-minütige Busfahrt trennt die Halbinsel Bygdøy vom Zentrum Oslos. Dort war ich in meinem Auslandsjahr mit Abstand am liebsten. Zu jeder Jahreszeit gibt es etwas zu sehen, grade im Winter bei tiefstehender Sonne ist es herrlich (und kalt) am Strand.
Es lohnt sich nicht nur die bekanntere Station Huk, sondern vor allem die Paradisbukta, die man nicht auf den ersten Blick findet, ist ihren Namen wert. Auf der Insel findet man viele Museen, ich war im Flåm-Museum und im Freilichtmuseum und kann beide auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn ihr euch für die skandinavische Kultur interessiert.


5. Insel-Hopping mit der Fähre
Wenn ihr euch dafür entschieden habt, ein Tagesticket für Bahn und Bus zu kaufen, dann habt ihr Glück: damit könnt ihr nämlich auch mit den Fähren im Oslo-Fjord fahren. Ablegepunkt ist am Rathaus, dort fahren mehrmals stündlich verschiedene Touren ab. Auf der Insel Hovedøya gibt es eine kleine Festung und ein Café, die anderen Inseln sind meist (bis auf Ferienhäsuer) unbewohnt und ruhig. Besonders schön finde ich die Insel Langøya, dort gibt es sogar einen Badestrand. Traut euch, in den Sommermonaten schwimmen zu gehen! Trotz der Kälte ist es das auf jeden Fall wert.

6. Holmenkollen und Frognerseteren
Mit der T-Bahn 1 geht es hinauf bis zur Endstation Frognersetere
n. Dort ist der ideale Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung zur bekannten Skisprungschanze Holmenkollen (oder noch weiter, wie man mag). Von dort aus hat man je nach Wetterverhältnissen eine tolle Sicht über Oslo und den Fjord. Die Schanze ist eindrucksvoll und für Wintersportfans ein Muss. In meinem Jahr war ich sogar beim „Skifestival“ und habe zusammen mit den anderen Mädels die Skispringer und Biathleten angefeuert.
Ein Extra-Tipp für den Winter: man kann sich an der Endstation der T-Bahn Schlitten ausleihen und eine tolle Strecke fahren und muss danach nicht wieder den Berg zurücklaufen, sondern fährt einfach mit der Bahn wieder hoch.


7. Durch die verschiedenen Viertel spazieren und „Häuser gucken“
Meine liebste Beschäftigung in Oslo war es, mich mit den Mädels (oder auch alleine!) auf einen Kaffee zu treffen und danach einfach durch Oslo zu laufen. Der Bogstadveien ist neben der Karl Johans Gate eine super schöne Shoppingstraße, es gibt neben den bekannten Geschäften auch viele kleine, skandinavische Läden und im Viertel Frogner findet man schöne, wenn auch teurere Boutiquen und Kaffees. Im Vergleich zum Hipsterviertel Grünerløkka ist es hier um einiges schicker, aber mindestens genauso schön!


8. It´s Touri-Time
Zu guter Letzt darf man aber auch nicht die bekannten Ecken Oslos vergessen. Der Vigelandspark ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und gehört mit seinen vielen Skulpturen zu den Sehenswürdigkeiten, die man auf keinen Fall verpassen sollte.
Am Schloss der norwegischen Königsfamilie führt kein Weg vorbei, denn es liegt zentral in der Stadt und war auch für mich das erste, was ich von Oslo gesehen habe.
Nicht weit davon findet ihr die Nationalgalerie, dort ist unter anderem „Der Schrei“ von Munch ausgestellt. Mein Tipp: Sonntags ist der Eintritt umsonst :)
Und ganz wichtig: die Oper!





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1 Kommentar(e)

  1. Deine Tipps werde ich mir auf jeden Fall merken. Ich bin immer wieder auf der Suche nach Reisetipps. Dabei kann man sich immer sehr gute Inspirationen holen. Deine Bilder sind auf jeden Fall sehr schön :)

    Liebe Grüße,
    Kathleen von www.kathleensdream.de

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